DIY | Porzellan bemalen nach Gusto


Wenn Fräulein Mimi nach neuen DIY-Projekten sucht, stolpert sie immer mal wieder über diese Porzellan-Malstifte. Auf Dawanda gibt es dazu auch eine tolle Anleitung mit schicken Motiven (andere Links dazu gibt es in meiner DIY-To-Do-Liste)! Sieht simpel aus, ist es auch, aber ein wenig Geduld braucht man schon...

Im Baumarkt gibt es eine große Auswahl an verschieden farbigen Stiften von HobbyLine - hätte ich nicht gedacht. Ich weiß nicht warum ich bei Schwarz hängen geblieben bin, aber naja - so teuer sind die Stifte nicht und ich bin mir sicher, demnächst nehme ich den Seegrünen dann doch mit ; ) Aber heute muss es simpel sein - seit dem ich das Minimalist Design Magazine auf Facebook entdeckt habe, will Fräulein Mimi wieder reduzierte Formen und Farben.


Schlau wie ich manchmal bin, habe ich natürlich NICHT an Material zum Bemalen gedacht - narf! Aber glücklicherweise habe ich noch zwei ungeliebte, weiße Tassen, die beim Einzug letztes Jahr als Behilfstassen für die ersten Wochen gedient haben.



Die Tabula Rasa in meiner rechten Gehirnhälfte wollte heute überhaupt nicht mehr weichen. An Kohlepapier zum Übertragen von schönen Motiven habe ich natürlich auch nicht gedacht - also wieder mal locker aus dem Handgelenk. Kann ja nicht viel dabei kaputt gehen - sind ja nur hässliche Tassen aus denen ich sowieso nicht gerne trinke (Kennt ihr das, wenn die Griffe so unbequem geformt sind, dass man daraus nicht gerne heiße Getränke trinken mag, weil man sich dauernd einen Finger an der heißen Tassenoberfläche verbrennt? - hm...ok, kann auch sein dass nur Fräulein Mimi so schusselig ist...).


Das Malen mit dem Stift ist gewöhnungsbedürftig, da er eine weiche, biegsame Spitze hat. Feines Schreiben ist mir damit sehr schwer gefallen, vor allem auf der abgerundeten Oberfläche der Tasse. Wirklichen Halt hat man auch nicht und man sollte es vermeiden die Tasse nachdem man sie entfettet hat (siehe Dawanda-Anleitungs-Video), wieder großflächig anzufassen. Also wurde aus dem Freischnauze-Malen eine sehr krampfige und rutschige Angelegenheit mit krakeligen Linien.

Im Nachhinein finde ich das gar nicht mehr so schlimm, getreu dem Motto: Perfektion adé! Aber sollte ich mir ein Motiv aussuchen, das scharfe Kanten verlangt, muss ich mir definitiv was einfallen lassen. Vielleicht mal auf flachen Tellern üben? Die muss man beim Malen ja auch nicht in der Hand halten. Für den Anfang vielleicht besser als Tassen...

Ich weiß auf jeden Fall, dass das nicht die letzte Aktion mit dem Porzellanmaler war. Es macht wirklich Spaß und ist anscheinend auch spülmaschinenfest, wenn man die Objekte danach bei 160° im Backofen erhitzt. Naja, Fräulein Mimi spült ja in der alten '70-Küche ihrer Eltern noch mit der Hand, aber laut Professor M. wird nach seinem Einzug eine Spülmaschine angeschafft : ) Dann lohnt sich das Einbrennen.

Es grüßt,
die Mimi




Share this:

ABOUT THE AUTHOR

Wer ist Mimi, wenn sie nicht gerade Mimi ist? Ohne die Anonymität zu brechen, so viel sei gesagt, Mimi kommt ursprünglich aus der Werbebranche und beschäftigt sich nun schon seit vierzehn Jahren mit Gestaltung. Dabei kommt ihr meist Miss Perfect in die Quere, die gerne alles auf Anhieb optimal haben will, was - wenn wir mal realisitisch sind - selten der Fall ist. Fräulein Mimi gestaltet daher selbst nicht gerne, denn meist dauert es Ewigkeiten, bis Miss Perfect zufrieden gestellt ist. Dann startete Mimi diesen Blog, um einerseits zu lernen Miss Perfect unter Kontrolle zu halten und andererseits wieder Spaß am Gestalten zu bekommen. Die Schlacht geht weiter...

0 Kommentare:

Kommentar veröffentlichen